Der Autor
Bücher waren schon immer ein wichtiger Teil meiner Welt. Als Kind schleppte ich tütenweise Bücher aus der Frankfurter Kinder- und Jugendbibliothek nach Hause, um sie dort begierig zu verschlingen. Einer meiner Lehrer gab uns in der Oberstufe die Empfehlung, pro Woche mindestens zwei Bücher zu lesen. Seither versuche ich mich, an diesen Rat zu halten. Auch wenn ich es heute nicht mehr ganz schaffe: ein Buch pro Woche sollte es schon sein. Sei es als Nahrung für den Geist, als Erweiterung meines Horizonts oder auch zur Verbesserung der eigenen Sprachfähigkeit.
In gewisser Weise war es nur konsequent, dass ich selber anfing, zu schreiben. Im Jahr 1994 veröffentlichte ich mein erstes Buch „Glaube hat Gründe“. Als mein „Erstgeborenes“ wird es für mich immer ein besonderes Buch bleiben, und ich freue mich, dass es ein Longseller geworden ist, der 2010 noch mal überarbeitet und neu aufgelegt wurde. Mein langjähriges Lieblingsbuch „Gottes Liebe feiern“ hat vor allem im Ausland große Beachtung gefunden. Und „Die neue Reformation“, die allgemein als mein Hauptwerk gilt, ist so etwas wie die Summe meiner beruflichen Praxis als Gemeindepfarrer. Seit über 15 Jahren gebe ich Gemeindeaufbau-Seminare und ich habe versucht, alles, was man zu diesem Thema wissen muss, in dieses Werk zu packen. Die im Jahr 2006 erstmalig gedruckte „Expedition zum ICH“, die ich wie viele andere Bücher auch zusammen mit meinem Freund und Kollegen Fabian Vogt verfasst habe, war für mich ein kleiner Überraschungserfolg: Über 20.000 mal hat es bislang verkauft. Besonders freue ich mich, dass es auch als Hörbuch erschienen ist. Im Jahr 2010 erschien mein Buch "Glück ist jetzt", das ich allein schon wegen seiner einzigartigen grafischen Aufmachung für ein kleines Juwel halte. Seit September 2011 liegt nun mein lange angekündigtes Buch "Beten - ein Selbstversuch" vor. Es ist mein bislang persönlichstes Werk, das ich liebe wie ein Tagebuch (was es faktisch auch ist). Ich bin gespannt, wie Sie es aufnehmen werden!
Mein nächstes großes Projekt wird ein Jesusbuch sein. Aber das kann noch eine Weile dauern. Ich bin ein langsamer Schreiber. Ich feile an jedem einzelnen Satz und habe für die Bücher, die ich alleine geschrieben habe, im Schnitt 2-3 Jahre gebraucht. Schreiben ist für mich durchaus mühsam. Aber ich liebe es, dann ein fertiges, gut durchdachtes „Produkt“ in Händen zu halten, auf das ich auch noch Jahre später stolz sein kann. Schreiben ist für mich Meditation. Ich schreibe zunächst einmal für mich selber. Und freue mich, wenn dann auch viele andere davon profitieren.
